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 Projekte 2013/2014 

Neues Markenzeichen für unsere Schule
Externes Expertenteam entwickelte ein neues Beims-Logo


Hoher Wiedererkennungswert, Alleinstellungsmerkmal und kopierfähig. Mit diesen Vorgaben hat sich ein Expertenteam - bestehend aus einem Werbefachmann und einer Grafikerin - im November des vergangenen Jahres an die Arbeit gemacht. Im Januar wurden dann der Schulleitung und der Steuergruppe zwei Varianten unterbreitet und diskutiert. Schnell war ein Favorit gefunden: Ein zeitloses, zweifarbiges und grafisch prägnantes Logo, welches die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Schule miteinander verbindet. Repräsentiert werden diese durch fünf gestapelte Teller, wobei jeder Teller für einen bei uns angebotenen Bildungsgang bzw. angebotene Schulform steht. 

Unser Kerngeschäft - die duale Ausbildung in den Bereichen „Gastronomie & Ernährung“ - wird durch den roten Teller dargestellt und ist farblich mit dem Logo-Schriftzug unterhalb des Schulnamens abgestimmt. Bei der Farbeauswahl wurde darauf geachtet, dass diese gestalterische Idee der Zweifarbigkeit auch als schwarz/weiß Darstellung funktioniert. Damit ist die Lesbarkeit und Wiedererkennung (z.B. im Faxgebrauch oder als Kopie) gesichert. 

Das Schullogo in Kurzform ist als ein sogenanntes ‚Icon‘ (=„Symbol“/„Sinnbild“/“Piktogramm“) konzipiert. Mit dem weiteren Ausbau der ‚neuen‘ Medien- und Kommunikationsformen bekommt das ‚Icon‘ in der Anwendung im App eine ganz neue Bedeutung: kurze Lernphase zur Einprägung, vereinfachte Darstellung zur vielseitigen Anwendung in verschiedenen Größen und Medien (v. a. als App auf dem Handy, Logo im Briefbogen oder in Veröffentlichungen wie z.B. Flyern, Anzeigen). Zusätzliche Vorteile sind eine hohe Wiedererkennung und die Möglichkeit der Identifikation der Schüler mit der Schule. Die Schüler (= Zielgruppe von Schule) gehen heute ganz selbstverständlich mit ‚neuen‘ Medien um. Bei unserem neuen Internetauftritt hat das ‘Icon‘ dann auch schon seinen Platz gefunden: Gibt man im Internet unsere Adresse www.bbs-beims.de ein, erscheint im Tap neben unserem Schulnamen die Kurzform des Schullogos. 

Zukünftig wird das Markenzeichen alle schulischen Briefköpfe und Schriftstücke sowie Präsentationen und Arbeitsblätter zieren. Entsprechende Vorlagen werden den Kolleginnen und Kollegen in Kürze zur Verfügung gestellt. Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang bei unserem Förderverein, der mit seiner Unterstützung die professionelle Erarbeitung unseres neuen Schullogos ermöglicht hat. 


Schenke Leben, Spende Blut!
2. Blutspenden-Aktionstag sich an unserer Schule

Zum zweiten Mal fand in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) eine Blutspendenaktion an unserer Schule statt. Am 01. Oktober spendeten 77 Schüler und Lehrkräfte jeweils einen halben Liter Blut – nicht ohne Stolz verkündeten die Organisatoren das Ergebnis: „Insgesamt kamen bei der Aktion 38,5 Litern Blut zusammen.“

Organisiert wurde die Blutspendenaktion in enger Zusammenarbeit mit Frau Frolik-Endrulat vom DRK und unserer stellvertretenden Schulleiterin Frau Piesker.

Viele (fleißige) Helfer ermöglichten jedoch erst die Blutspendenaktion: Herr Grenzke verwandelte den Konferenzraum im Nebengebäude der Schilfbreite in ein kleines Blutspendenzentrum und Kenny Nickel sowie Charlotte Espe (beide FOS 13) übernahmen die Registrierung der Spender. Unter dem Motto „Vollwertig ernähren mit regionalen Produkten der Herbstsaison“ sorgten Frau Lucke sowie die Schülerinnen des 3. Ausbildungsjahres der Berufsfachschule „Hauswirtschafts- und Familienpflege“ für das leibliche Wohl. Das professionell angerichtete Büfett kam bei den Spendern bestens an. Darüber hinaus standen Kaltgetränke wie Mineralwasser, Apfelschorle und Cola aber auch Heißgetränke wie Kaffee und Tee zur Auswahl.

Ein großes Dankeschön geht an alle fleißigen Helfer, das DRK-Team und natürlich an die tapferen Blutspender!

Auch dieser 2. Blutspenden-Aktionstag kann als Erfolg für alle Beteiligten eingestuft werden. Aus diesem Grund haben wir für das kommende Schuljahr bereits den nächsten Termin fixiert; am Dienstag, 30. September 2014 heißt es wieder: Schenke Leben, spende Blut!
 


nenA-Live – ist kein Konzert!
Ein dreijähriges BVJ-Projekt exklusiv an unserer Schule

Am 25. August 2011 startete nicht nur das neue Schuljahr 2011 / 2012 sondern auch ein neues, insgesamt über drei Jahre angelegtes Projekt, an dem unsere Schule beteiligt ist. Der Projektname „nenA-Live“ steht für "Kompetenzen nachhaltig entwickeln und nutzen durch Austausch in Europa - Lebensweltorientiert Ideen verwirklichen" – fördert Schülerinnen und Schüler mit Lern- und geistigen Behinderung. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfond (ESF).

Bis 2014 haben zwölf Schülerinnen und Schüler jedes Schuljahr die Möglichkeit, in eine sogenannte ‚Europaklasse’ aufgenommen zu werden. Ganz konkret bedeutet das: Die teilnehmenden Jugendlichen absolvieren an unserer Schule ein berufsvorbereitendes Jahr; als Besonderheit im Vergleich zu anderen BVJ-Klassen wird den Schülern der ‚Europaklasse’ die Möglichkeit eingeräumt, an einem vierwöchigen Praktikum bei Projektpartnern in Frankreich bzw. in Polen teilzunehmen. Die Vorbereitungen für das Auslandspraktikum sind vielfältig – Teambildungsprozesse zu Beginn des Schuljahres, interkultureller Unterricht sowie zusätzlicher Sprachunterricht zählen zum Angebot. Eine intensive Begleitung - während des gesamten Schuljahres, einschließlich Auslandsaufenthalt - erhalten die Teilnehmer vom Betreuerteam Frau Rohne, Frau Schultze und Herrn Schulz.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.nena-live.de


 „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Ergebnisse zum Erfahrungsaustausch zur schulweiten Einführung eines Schüler-Lehrer-Feedbacks

Dieses, durchaus bekannte Zitat von Erich Kästner, bringt die Erfahrungen des überwiegenden Teils der Kolleginnen und Kollegen im Zusammenhang mit der schulweiten Einführung eines Schüler-Lehrer-Feedbacks auf den Punkt. Nach einer hilfreichen Pilotphase im vergangenen Schuljahr, ist das Schüler-Lehrer-Feedback nun also für alle Lehrkräfte unserer Einrichtung verbindlich.

Dabei war bzw. ist es jedem Kollegen freigestellt, in welchen Klassen und wie oft er dieses Instrument nutzt. Im Ergebnis erhält jeder Lehrer eine Rückmeldung, wie sein Unterricht bei den befragten Schülern ankommt bzw. ob es im gemeinsamen Unterrichtshandeln sogenannte „Blinde Flecken“ gibt, die dem Erreichen der selbst gesteckten (Unterrichts-)Ziele entgegenstehen. Sicherlich eine neue, ungewohnte Situation – für beide Seiten!

Positive Erfahrungen

Im Mai fand in den einzelnen Fachbereichen mit Vertretern der Schulleitung und der Steuergruppe ein Erfahrungsaustausch zur schulweiten Einführung des Lehrer-Schüler-Feedbacks statt. Im Ergebnis des Erfahrungsaustausches können folgende positive Aspekte festgehalten werden: Die zur Verfügung gestellten Instrumentarien, also der Fragebogen (Ratingkonferenz) bzw. die Zielscheibe für den fachpraktischen Unterricht, sind für die Durchführung eines Schüler-Lehrer-Feedbacks gut geeignet. Der vorgegebene Zeitrahmen von 45 Minuten wird von fast allen Kollegen als angemessen bezeichnet. Unsere Schüler zeigten sich gegenüber dieser neuen Art von Austausch über Unterricht zum größten Teil sehr aufgeschlossen. „Die Schüler fühlten sich ernst genommen!“ oder „Positive Auswirkungen auf das Unterrichtsklima“ – diese Erfahrungen waren des Öfteren von Kollegen zu hören.

Kritische Stimmen

Natürlich gab es auch kritische Stimmen: Einige Kollegen gaben zu bedenken, dass die "Tagesform" der Schüler die Ergebnisse der Rückmeldung stark beeinflusst haben. Auch traten in einzelnen Klassen Verständnisprobleme beim Ausfüllen des Fragebogens auf. Aus der Lehrerschaft kamen verschiedene Anregungen; beispielsweise wurde eine Visualisierung der Bewertungsskala (z.B. "Daumen hoch" = sehr gut) vorgeschlagen, um die Verständlichkeit zu erhöhen und an die Gewohnheiten von Schüler anzuknüpfen. Manche Kollegen möchten den Fragebogen um eigene Schwerpunkte erweitern, um noch gezielter auf ihren Unterricht eingehen zu können. Als nicht unproblematisch wurde auch das Thema „Ableiten von Zielvereinbarungen“ eingeschätzt. Dieser Punkt hat jedoch für die Wirksamkeit eines Schüler-Lehrer-Feedbacks entscheidende Bedeutung. Eine offene und ehrliche Rückmeldung der Schüler, die keine Veränderungen auf das zukünftige Unterrichtsgeschehen in Bezug auf die angesprochenen „Blinden Flecken“ nach sich zieht, lässt die positiven Effekte (Stichwort: Verbesserung des Unterrichtsklimas) „verpuffen“. Zudem schränkt es die Wirksamkeit des Feedbacks nachhaltig ein; Reaktionen der Schüler wie zum Beispiel „Es ändert sich ja sowieso nichts!“ sind dann auch mehr als nachvollziehbar.

Fazit

Wir alle wollen guten Unterricht. Das Schüler-Lehrer-Feedback gibt uns ein Instrument an die Hand, regelmäßig die Qualität unseres Unterrichtes zu hinterfragen. Aus diesem Grund wird das Schüler-Lehrer-Feedback zukünftig ein fester Bestandteil im Jahresarbeitsplan sein. Alle Lehrkräfte, auch die Kritiker, waren sich einig, konstruktiv mit ihren Schülern ins Gespräch gekommen zu sein. Auch da, wo Probleme bei der Durchführung des Feedbacks auftraten, wurde letztlich über Unterricht gesprochen: Wie kommt mein Unterricht bei den Schülern an! Und vor allem: Was kann guten Unterricht mit Blick auf das Erreichen der selbst gesteckten Ziele verbessern! Und genau das ist das Ziel einer Rückmeldung von Schülern. In diesem Sinne: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“